Holztechnik | Schreiner und Holzmechaniker

Wo gehobelt wird, da fallen Späne

Berufsbild: Als Schreiner entwirfst und planst du Möbelstücke, Einbaumöbel, Innenräume mit Wand-, Boden- und Deckenbekleidungen, Ladeneinrichtungen, Innen- und Außentüren. Nach der Planung folgt die Fertigung und je nach Auftrag die Montage.

Moritz Volm, Schreinerei Wendelin, Haigerloch
Die Abbildungen zeigen Gesellenstücke, die nach einer 3-jährigen Lehre in einem
Ausbildungsbetrieb von den Lehrlingen gefertigt wurden.

Deine Arbeitsbereiche sind somit in der Werkstatt und auf der Baustelle. Du arbeitest im Team und hast auch Kontakt zu den Auftraggebern.


Nicht nur Holz und Holzwerkstoffe sind die Materialien die du bearbeitest, auch Kunststoffe, Glas, Metalle, Farben und Lacke sowie Textilien werden bei den Aufträgen verwendet.

Die Abbildungen zeigen Gesellenstücke, die nach einer 3-jährigen Lehre in einem
Felix Osbelt, Schreinerei Fischer, Albstadt
Ausbildungsbetrieb von den Lehrlingen gefertigt wurden.

Wenn du technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, ein Gespür für die Gestaltung und Freude an Vielseitigkeit und Abwechslung hast, ist eine Ausbildung zum Schreiner oder Holzmechaniker der Einstieg in dein Berufsleben.

Die duale Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, das erste Lehrjahr wird an der Berufsfachschule für Holztechnik absolviert, zweites und drittes Lehrjahr in deiner Werkstatt und an der Berufsschule. Zum Abschluss der Ausbildung erfolgt eine schriftliche und praktische Prüfung u. a. mit Planung und Fertigung eines Gesellenstückes.

Christian Teufel, Schreinerei Koch, Winterlingen
Die Abbildungen zeigen Gesellenstücke, die nach einer 3-jährigen Lehre in einem
Ausbildungsbetrieb von den Lehrlingen gefertigt wurden.

Ausbildungsvergütung: im ersten Ausbildungsjahr als Schüler einer Vollzeitschule besteht die Möglichkeit Schülerbafög zu beantragen, im zweiten Ausbildungsjahr ca. 680,00 € und im dritten Ausbildungsjahr ca. 780,00 €. Die Angaben zur Ausbildungsvergütung werden ohne Gewähr auf neueste Gültigkeit weitergegeben.

Weiterbildung: Dem Schreiner stehen nach einer erfolgreichen Lehre viele Möglichkeiten offen. Er kann zum Vorarbeiter, Arbeitsvorbereiter oder Werkstattleiter in einem Betrieb sich weiter entwickeln. Der Besuch einer Meister- und bzw. oder einer Technikerschule ist eine weitere Möglichkeit. Je nach schulischer Vorbildung ist der Besuch einer weiterführenden Schule möglich, diese Wege führen zur Fachhochschulreife oder zum Abitur. Im Anschluss ist ein Studium u. a. im Bereich Architektur, Innenarchitektur oder Holztechnik möglich. Auch die Selbstständigkeit in einem eigenen Betrieb ist nach entsprechender Ausbildung machbar.